Warum kämpfen wir dagegen an?

Die neue Normalität ist nicht jedermanns Sache. Es gibt sie tatsächlich noch. Die Verrückten, die sich weiterhin weigern sich an das neue Leben anzupassen. Ich selbst bin einer von diesen Menschen. Die neue Normalität, die von uns verlangt einen "Beweis" für unsere Gesundheit mittels eines QR-Codes vor uns herzutragen hält für mich nicht viel bereit, was ich als lebenswert erachte.

Während die meisten nicht wahrnehmen können, dass es in unserem Land eine große Gruppe Ausgegrenzter gibt, haben wir als Ausgestoßene es schwer. Wir sollen nicht mehr dazu gehören. Scheinbar möchte niemand uns haben, ob im Café, an der Theke, im Fitnessstudio oder im Kino. Zum ersten Mal erleben viele von uns Diskriminierung am eigenen Leib. Wir müssen draußen bleiben. Damit werden wir behandelt wie Tiere. Wir, die Virenschleudern, sollen nicht die hörigen Staatsbürger mit unserer Anwesenheit und unseren dreckigen Gedanken belästigen oder verunsichern. Wir sind die Gefährder. Wir sind die, denen das Überleben der Alten und Schwachen völlig egal ist. Wir sind die Egoisten, die unsere gesunde, demokratische Gesellschaft gefährden.

Natürlich stimmt das nicht. Doch das sollen wir sein. Jedenfalls wenn es nach den führenden Narrativen unserer großen Medienhäuser und unseren regierenden Politikern geht. Leider akzeptiert die Mehrheit der deutschen Gesellschaft den Umgang mit uns. Jedenfalls äußerlich. Nur die wenigsten trauen sich ihre Stimme für uns einzusetzen. Dies ist auch völlig logisch – man möchte sich doch nicht öffentlich mit Nazis gemein machen, oder? Deutlich gemütlicher ist es doch sich den Piecks setzen zu lassen und bei einem schönen Glas Rotwein bei seinem Lieblingsitaliener um die Ecke das Leben zu genießen.

Nun befinden wir uns in einer schwierigen Situation. Wir können uns sehr schnell Teile des alten Lebens wieder holen. Es bedarf nur eines kurzen Spaziergangs zum nächsten Impfzentrum. Diesen Weg schlagen die Wenigsten von uns ein. Einige gehen in den offenen Widerstand. Sie gehen auf die Straße,  basteln Plakate und hoffen darauf, dass sie in Ihrer Not erhört werden und wieder aufgenommen werden in die Gesellschaft. Doch niemand hört den Hilferuf beim Italiener. Der Wein und die romantische Stimmung des italienischen Restaurants wirken viel zu berauschend für diejenigen, die sich bereits der neuen Normalität hingegeben haben.

Mir stellt sich die Frage, ob wir von diesem Menschen überhaupt gehört werden wollen. Unser Hass auf das neue Normale, unsere Aggression gegenüber der Politik und unsere Schreie nach Gerechtigkeit sind das letzte Mittel, mit dem wir nach Aufmerksamkeit verlangen.

Doch wofür tun wir dies? Möchten wir wirklich zu einem Restaurant gehen, bei dem wir nicht willkommen sind? Möchten wir in einem Vorlesungssaal sitzen, wenn unseren Mitstudenten völlig egal ist, ob wir da sein dürfen, oder ob wir ausgeschlossen werden? Möchten wir für jemanden arbeiten, der uns zwingt „gesund“ zu sein?

Mir ist klar, dass ich das nicht möchte. Zu tief sitzen die Wunden, niemals werde ich vergessen wer mich aus "politischen Gründen" nicht mehr zu akzeptieren versuchte. Und daher gebe ich auf.

Ich gebe den Kampf gegen das neue System auf. Zu mächtig ist der Gegner und zu wenig bin ich motiviert wieder Teil dieser Gesellschaft zu sein. Es ist an der Zeit neue Wege zu gehen. Signalisieren wir nun dem Universum, dass wir bereit sind in eine von uns selbst gewählte Zukunft zu gehen. Dafür müssen wir nicht jedem unsere persönliche Wahrheit der Situation aufzwingen oder auf einer logischen Ebene gegen das neue Normal gewinnen. Wir sollten einfach loslassen. Lassen wir die für uns geschaffenen Probleme gehen. Ich nehme sie nicht mehr an. Es ist mir mittlerweile egal, dass ich nicht dabei sein soll. Diese Erkenntnis wirkt vorerst enttäuschend. Und genau das ist sie auch. Das Ende einer Täuschung. Dies ist jedoch keineswegs schlecht, genau so wenig wie es gut ist. Es ist einfach so wie es ist. Was man jedoch sagen kann, ist, dass durch das Erkennen etwas neues, etwas schönes und lebensfrohes ausgelöst werden kann - wenn wir uns trauen.

Die Situation, in der wir uns befinden, birgt enormes Entwicklungspotential für jeden von uns. Wir können zum Beispiel anfangen uns um die Gesundheit unseres Geistes zu kümmern. Lassen wir uns durch die täglichen Nachrichten, nach denen wir uns laut der neuen Normalität zu richten haben aus der Ruhe bringen? Haben wir noch Angst vor der neuen Normalität? Haben wir Angst um die Unversehrtheit unseres Körpers? Denken wir, dass wir unsere Freunde verlieren werden? Dass wir von der Familie verstoßen werden? Dass wir keine Bildung mehr erhalten können und im Leben nichts erreichen können von dem was wir uns vorgenommen haben? Oder haben wir uns bereits die Fähigkeit angeeignet dieses zu nichts führende Gedankenkarussell anzuhalten?

Vielleicht ist die heutige Zeit die beste Möglichkeit unseres Lebens für uns. Fangen wir an uns wirklich mit uns selbst auseinander zu setzen. Üben wir uns in Meditation und leben wir wirkliche Selbstbestimmung. Senden wir Signale aus, die die Richtigen da draußen erreichen werden. Bilden wir parallele Gesellschaften, in denen wirkliche Toleranz gelebt wird. Heißen wir jeden willkommen, der dies möchte. Treffen wir uns in Kellern und tanzen und trinken heimlich. Legen wir die Angst ab und fangen wir endlich an das Leben zu Leben, welches wir uns wirklich für uns und unsere Kinder wünschen.

Ein Tag in Freiheit ist besser als ein Leben in Ketten, wie ein Sprichwort passenderweise sagt. Doch niemand wird kommen und uns unsere Freiheit geben. Wir müssen uns diese schon selber holen. Diesen Weg können wir schon jetzt einschlagen. Natürlich dürfen wir nicht erwarten, dass wir von heute auf morgen „frei“ sind. Dies ist ein Prozess, das einzige was wir auf dem Weg zu unserem Traumleben tun können, ist diesen Prozess in Gang zu setzen. Jeden Tag können wir etwas zu tun, das uns unseren Wünschen näherbringt. Den Prozess können wir in dem einzig wahren Moment, in der einzigen wahrnehmbaren Realität anfangen in Gang zu setzen. Dieser Moment ist Jetzt. Wenn wir es Jetzt nicht tun, werden wir es niemals tun.

Ich freue mich bereits darauf mit euch zusammen mit einem kühlen Bier an einem Lagerfeuer zu sitzen und zurückzugucken. Auf unsere eigene Geschichte, die wir selbst geschrieben haben. Auf ein Leben voller Höhen und Tiefen, voller Schmerz, Freude und Selbstbestimmung. Habt keine Angst und geht los – Jetzt!

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