Liebe und Freiheit in der Krise

Was ist Liebe? Es gibt wohl kaum ein Wort das schwieriger zu definieren wäre als das Wort Liebe. Dennoch erkennen viele von uns die Liebe als ein Gefühl an, für das es sich zu kämpfen lohnt. Nicht nur wollen wir Liebe „erreichen“, gleichwohl versuchen wir Liebe zu erhalten, wo wir sie schon erfahren durften.

Liebe kann sich in Partner- und Freundschaften, in der Wahl eines Berufs, eines Hobbys oder auch in Selbstliebe zeigen. Unabhängig davon, was die Liebe eigentlich genau ausmacht, gestehen die meisten ihr einen bestimmten Wert zu. Dieser Wert lautet Bedingungslosigkeit.

Bedingungslos zu lieben ist wohl eine der höchsten Tugenden. Gerade in der heutigen Zeit, in der unsere Freiheit so stark eingeschränkt wird wie selten zuvor, verlieren viele Menschen den Mut und die Motivation dazu, sich selbst und andere aufrichtig zu lieben. Ausreden wie „in so einer Welt kann es keine Liebe geben“, oder „Wenn du dich so oder so verhältst, kann ich dich nicht mehr akzeptieren“, erleben aktuell Hochkonjunktur.

Gehen wir davon aus, dass jeder zur Selbstentfaltung einen privaten und geschützten Raum braucht, befinden wir uns aktuell vor einem Scherbenhaufen. Aufgrund von politischen Vorstellungen trennen sich Menschen voneinander oder stoßen Einzelne aus sozialen Gruppen aus. Jedoch sind es vor allem diejenigen, die aus Ihren Familien und Freundeskreisen ausgeschlossen werden, in der Pflicht der Liebe eine Chance zu geben. Sie sind es doch, die sich in einer Dystopie wähnen. Unabhängig davon, wie dramatisch die aktuelle Situation nun wirklich ist, ist die einzig richtige Antwort auf Hass, Spaltung und Ausgrenzung Liebe. Wer richtig liebt, der wird auch keine Angst mehr vor der Zukunft oder der Gegenwart haben. Die Liebe gibt uns Halt, wo es eigentlich keinen Halt mehr geben dürfte. Selbst wenn alles aussichtlos und Menschen unerreichbar erscheinen, findet die Liebe ihren Weg.

Aus einer Haltung der bedingungslosen Liebe heraus fällt es uns viel leichter anderen ihre gröbsten Fehler zu verzeihen. So erkennen wir, dass niemand absichtlich böse handelt. Niemand möchte einen anderen Menschen aus tiefsten Herzen ausschließen, und von der Gesellschaft separiert wissen. Wer diese Form des modernen Faschismus unterstützt oder toleriert, der hat sein eigenes Herz schon vor langer Zeit vor sich selbst verschlossen. Demjenigen wird es nicht weiterhelfen, wenn wir ihm mit noch mehr Hass und Abneigung begegnen. Uns selbst ist damit auch nicht geholfen. Nur wenn wir anderen das Verständnis und die Zuneigung entgegenbringen, die wir uns für uns selbst insgeheim beanspruchen, können wir darauf hoffen, irgendwann wieder als Einheit miteinander umgehen zu können.

 

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