Die Zerstörung der vulnerablen Gruppen

Wie unter dem Deckmantel der Corona-Prävention die Gesundheit auf der Strecke bleibt

 

[Teil 1 Kinder].

Knapp über ein Jahr ist es her, dass in Deutschland das erste Mal ein Lockdown ausgerufen wurde, argumentiert wurde vor allem mit dem Schutz der vulnerablen Gruppen. Doch gehen wir nun der Frage nach, ob diese Gruppen wirklich geschützt werden und welche Kollateralschäden dem gegenüberstehen. Der erste Lockdown im Frühjahr letzten Jahres wirkte auf einen Großteil der Bevölkerung zunächst entschleunigend und bat eine Abwechslung zur typischen Hektik des Alltags. Schnell mutierte jedoch die anfängliche Freude über die Stressreduktion der Erwachsenen zu einer Bedrohung der Kleinsten und Schwächsten unserer Gesellschaft.

Manch ein Politiker glänzte mit Aussagen wie der Folgenden: „Und wir wollen auch die Großeltern und die Älteren schützen. Und wenn wir einfach nur nebeneinandersitzen und die Regeln nicht beachten, dann stecken wir uns vielleicht untereinander an. Und Kinder und Junge/Jugendliche haben selber weniger Symptome, aber das kann schon am Ende den Tod bedeuten; im schlimmsten Fall für Eltern oder Großeltern oder auch Urgroßeltern.“ Die Gesellschaft steht seitdem auf dem Kopf. Was einst das Fundament eines gesunden Menschen darstellte, ist nun zum Gegenteil geworden. "Gesunde sind Kranke", "Kranke sind symptomlos", "Grundrechte sind Privilegien", "Angst, Hysterie und Hypochondrie ist gesund" - [Gunnar Kaiser, sehe ich das richtig?], Isolation hält gesund - Mitmenschen zu nahe zu kommen ist ein Risiko. Freunde treffen bedeutet Gefahr. Die Maßnahmen, zentriert auf ein einziges Thema. Covid-19. Die Sicht, andere Probleme der Gesellschaft mit einzubeziehen, schwand.

Denn gesund ist nicht nur, wer einen negativen PCR-Test vorliegen hat, sondern vielmehr eine Verbindung aus ausgewogener Ernährung, körperlicher Bewegung und psychischer Gesundheit.Vor allem die letzten beiden Faktoren werden seit Pandemiebeginn völlig ignoriert.

Dies trifft in erster Linie die vulnerablen Gruppen, welche wenig, bis keine öffentliche Stimme haben, da sie entweder zu jung oder zu alt sind. Die verständlicherweise nicht vorhandene Gegenwehr dieser Gruppen wird schamlos ausgenutzt und erreicht damit ein Maß, welches an jeder Menschlichkeit vorbeigeht. Seit neuestem gilt nun eine Schnelltestpflicht an Schulen, welche bei Verweigerung oder bei positiven Testergebnis den betroffenen Schüler mit Isolation und Ausgrenzung bestraft. Man mag sich gar nicht vorstellen, welche Angst und welchen sozialen Druck das in einem Kind auslösen kann.Dies ist nicht einmal ansatzweise vergleichbar mit der typischen Schulsituation beim Abgleichen der Noten nach einer Klassenarbeit mit seinen Mitschülern. Denn in dieser neuen Situation werden sensible Gesundheitsdaten in einer Unterrichtssituation eingefordert und preisgegeben. Das wird obendrein angeleitet durch Lehrpersonal, welches keinerlei medizinische Ausbildung abgeschlossen hat.


Mit dem Wissen, dass der Schnelltest bei einer tatsächlichen Infektionsrate von 5 aus 10.000 Menschen, bei 195 aus 200 getesteten Personen ein falsch-positives Ergebnis ausgibt, sollte eine deutlich kritischere Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt werden. Die Testgenauigkeit entspricht in diesem Szenario 2%. Dementsprechend würden in diesem Beispiel 195 Kinder fälschlicherweise als krank eingestuft und 14 Tage vom Unterricht entfernt, sowie in häusliche Isolation, liebevoll "Quarantäne" genannt, geschickt. Diese 195 Kinder würden natürlich dem RKI gemeldet und zudem aufgefordert einen zusätzlichen PCR-Test zu machen.

Quelle: PCR-Test Anwendung 

Und das alles, obwohl weder der PCR-Test noch ein Schnelltest evidenzbasiert eine Erkrankung nachweisen können.

Quelle: PCR-Test kein Krankheitsnachweis

Quelle: Schnelltest kein Krankheitsnachweis

Die Test-positiven Kinder können enorme psychische Schäden von dieser täglich ausgeführten Praxis erleiden, da immer die Angst im Raum steht ein "Außenseiter" zu werden, falls der Test mal wieder nicht “mitspielt”.

Das in Verbindung mit dem Narrativ der symptomlosen Ansteckung der Großeltern, und dem daraus resultierenden Tod, kann Kinder für immer schädigen, sollte der Todesfall der Oma, wenn auch durch andere Faktoren eintreffen. Dies macht für die Kinder aus einer eigentlichen Korrelation einen vermeintlichen Kausalzusammenhang, welchen Kinder nicht differenziert betrachten können. Die Testsituation verursacht somit sowohl psychische wie auch physiologische Schäden. Letztere werden unter anderem durch giftige Chemikalien in den Testutensilien ausgelöst.

Quelle: Giftige Substanzen in Schnelltest

Auf mögliche physiologische Schäden weisen die Test-Hersteller in einem beigelegten Anwendungshinweis hin, welcher besagt, dass ein Test nur durch medizinisches Fachpersonal ausgeführt werden sollte. Diese Information wird durch die Politik und die ausführenden Lehrkräfte übergangen. Die Kinder werden zu medizinischen Personal und das Lehrkräfte zu vermeintlichen Ärzten gemacht. Die Lehrer müssen die privaten Gesundheitsdaten (Ergebnisse des Tests) einsehen, sowie die Konsequenzen (Isolation vom Unterricht) verkünden.

Die Kinder werden nicht nur durch die Tests drangsaliert, sondern auch durch die zum Teil schweren Nebenwirkungen des Tragens einer Maske, was eine neu publizierte Meta-Studie belegt.

Meta-Studie Masken

Wer kann Antigen-Schnelltests anwenden?

„Antigen-Schnelltests müssen von geschulten Personen durchgeführt werden, entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen müssen dabei berücksichtigt werden. Hierbei kommt es insbesondere auf die korrekte Durchführung des Nasen- bzw. Rachenabstrichs an, bei dem infiziertes Gewebe mit einem Abstrichtupfer aus dem Mund- oder Nasenraum entnommen wird. Wird der Abstrich fehlerhaft durchgeführt, kann das Ergebnis des Schnelltests verfälscht sein."

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Das Testen symptomloser Kinder ist jedoch bei weitem nicht das einzige Problem der Kleinen. Erhöhter Bewegungsmangel kombiniert mit deutlich erhöhtem Smartphone-Konsum und schlechtere Ernährung, führt zu Problematiken wie Übergewicht, Konzentrationsproblemen, Schlafproblemen und depressiven Verstimmungen. Diese Schäden werden in den sogenannten Qualitätsmedien oft als Symptome von „long-covid“ beschrieben.

Diese ganzen Qualen erleiden Kinder, obwohl Sie laut Statistik in keinerlei Weise von Covid-19 bedroht sind.

Quelle: Sterblichkeit Covid-19 nach Alter

Zu bedenken ist die Zusatzinformation, dass viele Coronatote nur wegen eines positiven PCR-Tests als solche in die Statistik eingehen, was nicht bedeutet, dass diese Menschen an Covid-19 gestorben sind.

Quelle: PCR-Test tote

Die Folgen der massiven Einschränkungen steigen täglich an und die Lebenslust der Kleinen wird stetig weniger. Es sollte sich jeder die Frage stellen: „Ist das noch verhältnismäßig?“. Da wir jetzt die Spitze des Eisberges in Bezug auf den Schaden unserer Jüngsten kennenlernen konnten, stellt sich die Frage, ob wir denn zumindest die alten Menschen damit geschützt haben. Im zweiten Teil “die Zerstörung der vulnerablen Gruppen”, werden die Einflüsse auf die ältere Generation analysiert.

Der neue  Alltag, geprägt von Uniformität durch Maskenzwang, in den ein Narrativ implementiert wurde, welches die Ur-Ängste der Menschen bedient (die Angst vor einem Erstickungstod), wurde praktisch über Nacht in unsere Köpfe gebrannt. Die Kinder bleiben dabei auf der Strecke. Eine Dystopie, wie man sie sich nicht besser hätte vorstellen können.

Bild: https://unsplash.com/photos/AoKeKUP04Pc