Ausweg aus der Krise

Wir lernen in den Anfangsjahren unseres Lebens, dass wir uns durchsetzen müssen, um im Leben zu bestehen. Spätestens in der Schule wird uns einprogrammiert, dass wir zu funktionieren haben. Auswendig lernen steht an der Tagesordnung, Respekt vor Autoritäten ist das grundlegendste Gesetz. In der Schule vergessen wir unsere kindliche Kreativität.  

Wir lernen dem Lehrer zu gefallen, werden durch eine Schablone in ein System gepresst und unterdrücken unsere ureigensten Bedürfnisse, sofern wir erfolgreich sein wollen. Wenn wir das suggerierte Ziel, Karriereleitern zu erklimmen, erreichen möchten, müssen wir einfach funktionieren und tun was von uns verlangt wird. 

Wir sollen arbeiten wie eine Maschine, wir werden zu einem  Objekt gemacht. Ein Objekt, das seine eigenen Bedürfnisse unterdrückt, oder bereits vergessen hat, dass es diese überhaupt gibt. Wir versuchen uns im System zurechtzufinden, um das größtmögliche für uns und unsere Familien herauszuholen. Doch was hat unsere Familie davon wenn wir selbst zu einem Objekt geworden sind? Wie können wir für die Menschen in unserem Umfeld wirklich sorgen, wenn wir uns selbst vergessen haben? Am Ende werden wir zu einem Teil des System, das uns abgerichtet hat und uns für seine eigenen, sich selbst-erhaltenden Zwecke missbraucht.

Was wir alles auf dem Weg opfern: Unsere Kreativität, Muße, Hingabe, Interesse am Leben und Lernen, unsere Freundschaften und eine beträchtliche Menge Zeit. Und nun sehen wir uns mit der Corona-Situation konfrontiert. Auf einmal realisieren wir, dass es ganz schnell mit der gewohnten “Sicherheit” zu Ende sein kann. Dass uns unsere Existenz genommen werden kann, dass wir die gewohnte “Kontrolle” über unser Leben verlieren und dem Lauf der Dinge schutzlos ausgeliefert sind. Wenn wir uns in einer solchen Situation befinden, bekommen wir Angst.

Die einen, die “Schwurbler”, schreien um Hilfe und machen auf sich aufmerksam mittels Demonstrationen oder anderen Aktivitäten. Andere, die “Schlafschafe”, reagieren auf die “Schwurbler” mit noch mehr Angst und machen sie verantwortlich für die derzeitige Situation. Doch im Endeffekt suchen beide Gruppen nur nach Geborgenheit, Sicherheit und Liebe. In privaten Gesprächen dreht sich alles nur noch um ein Thema. Doch niemand möchte den Anderen so richtig zu hören, geschweige denn verstehen. Die Einen können nicht akzeptieren, dass eine reale Angst vor einem Virus existiert, während die Anderen in einer Art Schockstarre über das unsolidarische Verhalten der Anderen verharren.

Mittlerweile sind wir in einer Situation, in der die Kritiker der Maßnahmen weitgehend aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Daher versuchen viele der Ausgestoßenen ihre Meinung auf einer logischen Ebene mit Fakten zu untermauern. Viele sind stundenlang damit beschäftigt Informationen zusammenzutragen und sie der Öffentlichkeit oder seinem Umfeld zu präsentieren. Man möchte doch seine Meinung mit Fakten unterlegen können, um nicht wie ein Verrückter zu wirken. Doch noch immer wird man, vor allem von der Politik, nicht gehört.

Durch das nicht-dazugehören-dürfen und das Gefühl besser informiert zu sein als die Masse entsteht ein aggressives Potential. Nachdem man nun schon seine Freiheit, seine Selbstbestimmung und Existenz weitgehend verloren hat, scheint es als akzeptiere die Mehrheit der Gesellschaft die Situation so wie sie nun aktuell ist. Die Aggression muss nicht unbedingt körperlicher Art sein, auch auf einer psychischen Ebene wird mit Fragen wie “Wie könnt ihr das alles nur akzeptieren?”, “Wie naiv seid ihr?”, “Warum könnt ihr euch nicht mal eine Stunde Zeit nehmen, um euch meine Quellen anzusehen?”, psychische Gewalt ausgeübt. Einige auch den Schluss, dass die Masse Schuld daran trägt, dass der Ausschluss von Menschen aus der Gesellschaft ausgeübt wird. Doch dem ist nicht so. Niemand von uns trägt eine Schuld an dem Geschehenen. Nicht so lange wir es nicht besser wissen und gemeinsam über Lösungen nachdenken.

Wenn eine solche Form der Kommunikation gewählt wird, kann man kaum darauf hoffen angehört, geschweige denn verstanden zu werden. Wenn man sich so verhält, dann handelt man genau wie das System. Dann erhebt man sich über andere Menschen und macht sie zum Objekt, das man umzuformen versucht. Damit zerstört man die kreativen Fähigkeiten derjenigen Menschen die man so dringend erreichen möchte und deren Unterstützung man jetzt benötigt. Man zerstört das Interesse daran etwas Neues über die Situation lernen zu wollen, und so kann erst recht nicht der Wunsch entstehen mit der anderen Seite in Dialog zu kommen.

Daraus lässt sich also schlussfolgern, dass man sich vor allem als Mensch, der die Corona-Maßnahmen nicht akzeptieren kann, eine andere Mentalität aneignen muss. Wir müssen so interessant werden, dass man uns einfach fragen muss wie wir es schaffen solch eine Kraft nach Außen auszustrahlen. Wie erarbeitet man sich die Überzeugung, die ganze Welt verändern zu können? Wie fühlt es sich an mit Menschen im Raum zu sein, die echte Solidarität leben? Wie schafft man es den Raum zu betreten und in jedem Anwesenden ein gutes Gefühl zu erzeugen? Das sind die Fragen, die wir in anderen hervorrufen müssten, um Ihnen Interesse für unseren Weg einzupflanzen. 


Wenn wir die Welt also verändern wollen, müssen wir zuerst uns selbst verändern. Verhalten wir uns also so, wie wir es von anderen erwarten. Strahlen wir Liebe und Gelassenheit aus. Vergeben wir anderen und vergeben wir uns selbst. Die vergangenen Jahre waren schwierig genug für uns alle, und manchmal darf man sich auch einen Fehler eingestehen. Waren wir vielleicht manchmal zu hart mit unseren Mitmenschen? Haben wir sie durch unser aufbrausendes Verhalten vielleicht sogar eingeschüchtert? Suchen wir endlich den Dialog mit unserem Umfeld, bereinigen wir es von allen negativen Energien und erschaffen somit eine Welt, die uns alle so akzeptiert wie wir sind.

►Zum Buch: "Ein spiritueller Weg aus der Coronakrise - Sieben universelle Prinzipien"

▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬

►Telegram:https://t.me/DemokratosTV

►Instagram: https://www.instagram.com/demokratostv/

►Facebook:https://www.facebook.com/DemokratosTV-105821325019696

►TikTok: https://www.tiktok.com/@demokratostv?lang=de-DE

Wenn du uns freiwillig etwas spenden möchtest, kannst du das gerne via PayPal tun:

► info@demokratos.de

▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬

Bild: https://unsplash.com/photos/k39RGHmLoV8